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Willkommen auf der Website der
Katzenhilfe des Kreises Olpe e.V.

Kooperationspartner von Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V.

Unsere Ziele

Die Kastration von frei lebenden Katzen und Katern ist unser wichtigstes Ziel.
Durch „falsche“ Tierliebe werden verwilderte Katzen gefüttert, so dass sie sich an bestimmten Plätzen stark vermehren können.

Unsere aktiven Mitglieder fangen diese Tiere ein und lassen sie kastrieren und tätowieren. Die gekennzeichneten Tiere werden, nachdem sie sich von der Kastration erholt haben, wieder in ihrer gewohnten Umgebung freigelassen.

Menschen, die diese kastrierten Kolonien versorgen, handeln mit „echter“ Tierliebe und werden von uns durch Futterspenden unterstützt.

Wir möchten uns als Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Katze sehen und das Bewusstsein für artgerechte Haltung und Pflege.

Voller Einsatz für die Katz´
Sauerlandkurier 04.10.2015
Katzenhilfe des Kreises Olpe benötigt Unterstützung


Mit solchen Lebendfallen und einigen Leckerchen fängt die Katzenhilfe wilde Katzen ein.
Foto: Miriam Hubmayer

„Mal sitzen wir nächtelang im Auto und warten, dass eine Katze in die Falle geht, manchmal geht das ganz schnell“: Seit 23 Jahren ist Christa Ellert für die Katzenhilfe des Kreises Olpe im Einsatz, hat sich dem Tierschutz verschrieben. Jetzt ist der Verein dringend auf Spenden angewiesen.

Im Jahr fängt der Verein mit Lebendfallen rund 120 wilde oder ausgesetzte Katzen ein, lässt diese kastrieren und tätowieren. Nach einer Erholungsphase – Kater sind schon nach gut einem Tag wieder fit, bei Katzen dauert das so um die fünf Tage wegen des Bauchschnittes – lassen sie diese in der gewohnten Umgebung wieder frei.

Katzenschnupfen und Parasiten

„Das ist schon sehr aufwendig. Wir werden informiert, dass irgendwo viele wilde Katzen leben, fahren hin und fangen diese nach und nach in unseren Lebendfallen ein“, so Christa Ellert weiter. Neben der tierärztlichen Versorgung fallen Kosten für Katzenstreu, Futter und so weiter an.

„Die armen Tiere sind oft schwer krank, haben Katzenschnupfen, sind von Parasiten befallen, die zu Entzündungen bis hin zu starken Schmerzen oder Taubheit führen können“, so Christa Ellert. Diese werden natürlich ebenfalls wieder gesund gepflegt. „Es gibt wirklich unendlich viele, verwilderte Katzen. Es gibt Stellen, da wissen wir von 30 oder 40 Tieren. Aber wir kommen nicht dagegen an. Auch das Tierheim ist hoffnungslos mit Katzen überfüllt. Es fehlt einfach eine Kastrationspflicht“, erläutert die engagierte Tierschützerin.

Sie rechnet vor: In Deutschland leben rund acht Millionen Stubentiger in Häusern, gleichzeitig stromern unzählige Tiere wild durch die Städte und Gemeinden. Kaum sechs Monate alt, sind Katzen schon geschlechtsreif und vermehren sich unkontrolliert: Nach zehn Jahren gibt es über 80 Millionen Katzen, wenn man annimmt, dass ein Katzenpaar zweimal im Jahr Junge bekommt und pro Wurf im Durchschnitt zwei bis drei Katzen überleben. Eine schier unglaubliche Zahl.

„Die Kastrationspflicht muss einfach her, um dem den Riegel vor zu schieben. Die Tiere leiden und schleppen Krankheiten durch die Gegend“, appelliert Ellert. Und dann gibt es da noch das Problem von falscher Tierliebe: „Wilde Katzen werden oft gefüttert, so dass sie sich an bestimmten Plätzen stark vermehren. Genau diese fangen wir ein.“ Dort wo hingegen bereits kastrierte Katzen leben, hilft die Katzenhilfe denen, die solch eine Kolonie versorgen. „Wir möchten uns als Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Katze sehen und das Bewusstsein für artgerechte Haltung und Pflege fördern“, so Christa Ellert.

Die Katzenhilfe freut sich auch über Sachspenden wie zum Beispiel Wolldecken, aussortierte Bettwäsche und Handtücher sowie Kratzbäume und Katzentoiletten usw., damit der Aufenthalt der Tiere nach der Kastration so angenehm wie möglich gestaltet werden kann.

Katzenhilfe

www.katzenhilfe-olpe.de / 02721/8820 info@katzenhilfe-olpe.de

Spendenkonto: Katzenhilfe des Kreises Olpe Sparkasse Finnentrop Konto: 7 000 714 BLZ: 462 515 90

(Von Miriam Hubmayer, m.hubmayer@sauerlandkurier.de)

Das Fernsehen war bei der Katzenhilfe.
WDR-STUDIO SIEGEN Lokalzeit Südwestfalen
Beitrag: "Kampf gegen Problemkatzen"
vom 15.06.2011


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