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Fortbestand der Katzenhilfe vorerst gesichert – Dringend Unterstützung gesucht


Mit Spannung wurden während der Jahreshauptversammlung der Katzenhilfe am 06.07.2016 die anstehenden Vorstandswahlen erwartet, denn die Besetzung des Verstands stand auf der Kippe.
Die bisherige 2. Vorsitzende, Renate Wutta, stellte ihr Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung, wird jedoch weiterhin die Arbeit der Katzenhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Wutta, die sich seit 2009 im Vorstand der Katzenhilfe sehr engagiert hat.
Erfreulicherweise stellten sich folgende Kandidaten zur Wahl und wurden einstimmig von den Anwesenden gewählt.

Als 1. Vorsitzende wurde Christa Ellert erneut in ihrem Amt bestätigt. Sie ist ebenfalls seit 2009 im Vorstand des Vereins tätig.

Als 2. Vorsitzende stellte sich Krimhild Schwenk erstmalig zur Wahl.
Die Katzenhilfe ist sehr dankbar, Frau Krimhild Schwenk für den Vorstand gewonnen zu haben. Frau Schwenk, die gerade in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten ist, setzt sich schon seit vielen Jahren, auch gemeinsam mit Frau Ellert, für den Tierschutz ein.

Weiterhin wurden Thomas Hesse als Kassierer und Brigitte Friese als Schriftführerin, beide schon seit vielen Jahren in dieser Funktion tätig, in ihren Ämtern bestätigt.

Die Katzenhilfe des Kreises Olpe e. V. besteht seit 1993, ist auf ehrenamtlicher Basis tätig mit der Zielsetzung, das Elend herrenloser Katzen zu reduzieren. Dies geschieht überwiegend in Form von Kastrationen. Nach der Kastration werden die Tiere wieder freigesetzt oder nach Möglichkeit vermittelt.
Die personelle Situation Vereins ist sehr angespannt. Die langjährige 1. Vorsitzende Christa Ellert engagiert sich seit ca. 20 Jahren mit voller Kraft für unseren Verein und stellt ihr Wohnhaus sozusagen als „privates Tierheim“ zur Verfügung. Hier finden permanent ca. 20 Tiere ein Zuhause sowie durchschnittlich pro Jahr 150 weitere „Durchgangskatzen“, die zeitweise nach der Kastration bei ihr untergebracht sind. Die Kosten dafür bestreitet Frau Ellert fast überwiegend aus eigener Tasche. Obwohl sie bereits seit einigen Jahren das reguläre Rentenalter überschritten hat, geht Sie seit Langem einer Beschäftigung nach, um die Kosten bewältigen zu können.

Die Katzenhilfe trägt sich aus einem geringen jährlichen Mitgliedsbeitrag sowie freiwilligen Spenden. Dieses Budget deckt leider im Wesentlichen nur die notwendigen Kosten für Kastrationen ab.
Wir benötigen dringend personelle Unterstützung jeglicher Art und appellieren an alle Tierfreunde, die die Möglichkeit und Zeit haben, sich zu engagieren.
Neben privaten Räumlichkeiten haben wir keine Möglichkeit zur vorübergehenden Unterbringung der Tiere. Daher bitten wir alle Tierfreunde, die einen Raum zur Verfügung stellen können (z. B. Garage, …), sich bei uns zu melden.

Christa Ellert - E-Mail: christa@katzenhilfe-olpe.de erteilt gerne nähere Auskünfte.
Weitere Kontakte finden Sie auf unserer Website „http://www.katzenhilfe-olpe.de“.


Jegliche Hilfe ist uns willkommen.


Katzenhilfe des Kreises Olpe e. V.

Willkommen auf der Website der
Katzenhilfe des Kreises Olpe e.V.

Kooperationspartner von Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V.

Unsere Ziele

Die Kastration von frei lebenden Katzen und Katern ist unser wichtigstes Ziel.
Durch „falsche“ Tierliebe werden verwilderte Katzen gefüttert, so dass sie sich an bestimmten Plätzen stark vermehren können.

Unsere aktiven Mitglieder fangen diese Tiere ein und lassen sie kastrieren und tätowieren. Die gekennzeichneten Tiere werden, nachdem sie sich von der Kastration erholt haben, wieder in ihrer gewohnten Umgebung freigelassen.

Menschen, die diese kastrierten Kolonien versorgen, handeln mit „echter“ Tierliebe und werden von uns durch Futterspenden unterstützt.

Wir möchten uns als Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Katze sehen und das Bewusstsein für artgerechte Haltung und Pflege.

Voller Einsatz für die Katz´
Sauerlandkurier 04.10.2015
Katzenhilfe des Kreises Olpe benötigt Unterstützung


Mit solchen Lebendfallen und einigen Leckerchen fängt die Katzenhilfe wilde Katzen ein.
Foto: Miriam Hubmayer

„Mal sitzen wir nächtelang im Auto und warten, dass eine Katze in die Falle geht, manchmal geht das ganz schnell“: Seit 23 Jahren ist Christa Ellert für die Katzenhilfe des Kreises Olpe im Einsatz, hat sich dem Tierschutz verschrieben. Jetzt ist der Verein dringend auf Spenden angewiesen.

Im Jahr fängt der Verein mit Lebendfallen rund 120 wilde oder ausgesetzte Katzen ein, lässt diese kastrieren und tätowieren. Nach einer Erholungsphase – Kater sind schon nach gut einem Tag wieder fit, bei Katzen dauert das so um die fünf Tage wegen des Bauchschnittes – lassen sie diese in der gewohnten Umgebung wieder frei.

Katzenschnupfen und Parasiten

„Das ist schon sehr aufwendig. Wir werden informiert, dass irgendwo viele wilde Katzen leben, fahren hin und fangen diese nach und nach in unseren Lebendfallen ein“, so Christa Ellert weiter. Neben der tierärztlichen Versorgung fallen Kosten für Katzenstreu, Futter und so weiter an.

„Die armen Tiere sind oft schwer krank, haben Katzenschnupfen, sind von Parasiten befallen, die zu Entzündungen bis hin zu starken Schmerzen oder Taubheit führen können“, so Christa Ellert. Diese werden natürlich ebenfalls wieder gesund gepflegt. „Es gibt wirklich unendlich viele, verwilderte Katzen. Es gibt Stellen, da wissen wir von 30 oder 40 Tieren. Aber wir kommen nicht dagegen an. Auch das Tierheim ist hoffnungslos mit Katzen überfüllt. Es fehlt einfach eine Kastrationspflicht“, erläutert die engagierte Tierschützerin.

Sie rechnet vor: In Deutschland leben rund acht Millionen Stubentiger in Häusern, gleichzeitig stromern unzählige Tiere wild durch die Städte und Gemeinden. Kaum sechs Monate alt, sind Katzen schon geschlechtsreif und vermehren sich unkontrolliert: Nach zehn Jahren gibt es über 80 Millionen Katzen, wenn man annimmt, dass ein Katzenpaar zweimal im Jahr Junge bekommt und pro Wurf im Durchschnitt zwei bis drei Katzen überleben. Eine schier unglaubliche Zahl.

„Die Kastrationspflicht muss einfach her, um dem den Riegel vor zu schieben. Die Tiere leiden und schleppen Krankheiten durch die Gegend“, appelliert Ellert. Und dann gibt es da noch das Problem von falscher Tierliebe: „Wilde Katzen werden oft gefüttert, so dass sie sich an bestimmten Plätzen stark vermehren. Genau diese fangen wir ein.“ Dort wo hingegen bereits kastrierte Katzen leben, hilft die Katzenhilfe denen, die solch eine Kolonie versorgen. „Wir möchten uns als Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Katze sehen und das Bewusstsein für artgerechte Haltung und Pflege fördern“, so Christa Ellert.

Die Katzenhilfe freut sich auch über Sachspenden wie zum Beispiel Wolldecken, aussortierte Bettwäsche und Handtücher sowie Kratzbäume und Katzentoiletten usw., damit der Aufenthalt der Tiere nach der Kastration so angenehm wie möglich gestaltet werden kann.

Katzenhilfe

www.katzenhilfe-olpe.de / 02721/8820 info@katzenhilfe-olpe.de

Spendenkonto: Katzenhilfe des Kreises Olpe Sparkasse Finnentrop Konto: 7 000 714 BLZ: 462 515 90

(Von Miriam Hubmayer, m.hubmayer@sauerlandkurier.de)

Das Fernsehen war bei der Katzenhilfe.
WDR-STUDIO SIEGEN Lokalzeit Südwestfalen
Beitrag: "Kampf gegen Problemkatzen"
vom 15.06.2011


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