Arbeitskreis Katzenschutzverordnung NRW fordert
Kastrationspflicht für alle Katzen
Am 5. Mai trafen sich auf Einladung des Tierschutzvereines für den Kreis Olpe e.V in Gerlingen Vertreter von Tierschutzvereinen aus Sauer- und Siegerland und Westerwald. Diskutiert wurde das drängende Problem der unkontrollierten Vermehrung des Haustiers Katze. Ein gemeinsamer Arbeitskreis wurde gegründet.
In Deutschland leben mehr als 8 Millionen Hauskatzen. Der Stubentiger ist somit Haustier Nummer 1. Gleichzeitig streunen - unsichtbar für den Großteil der Bevölkerung - unzählige Tiere unversorgt und häufig krank durch Städte und Gemeinden; keineswegs herrenlose Tiere oder gar Wildtiere, sondern ausgesetzte oder fortgelaufene Katzen und deren Nachkommen. Kaum 5 Monate alt sind Katzen schon geschlechtsreif und vermehren sich unkontrolliert; auch mit unkastrierten Katzen, die einen Besitzer haben, der sich der Verantwortung für sein Tier nicht bewusst ist. Eine weibliche Katze kann nach 10 Jahren durchaus mehrere Millionen Nachkommen haben!
Deutschlandweit sind die Tierheime jetzt schon hoffnungslos überfüllt. Aufnahmestopps sind die Folge; Kosten explodieren. Hinzu kommen immer mehr Haustiere, die aus finanziellen Gründen abgegeben werden. Städte wie Paderborn und Düsseldorf zeigen, wie man sich des Problems annehmen kann: Dort gilt eine allgemeine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für alle Katzen. Eine Regelung, die auch das Umweltministerium in Düsseldorf den Städten und Gemeinden empfiehlt. Tierärzte, Tierschutzverbände und Jägerschaft zählen ebenfalls zu den Befürwortern.
Der Arbeitskreis erwartet von einer konsequent angewandten Kastrationspflicht nicht nur eine Entlastung der Tierheime. Die zuständigen Ordnungsämter und damit der Steuerzahler würden langfristig erhebliche Kosten sparen. Weitere Informationen zum Thema im Internet unter www.katzenschutzverordnung.de und bei den beteiligten Vereinen.
Katzenhilfe Olpe e.V. http://www.katzenhilfe-olpe.de
Katzenhilfe Westerwald e.V. http://www.katzenhilfe-westerwald.de
Katzenschutzverein Siegen e.V http://katzenschutz-siegen.de
Tierschutzverein Hilchenbach e.V. http://www.tierschutzverein-hilchenbach.de
Tierschutzverein Meinerzhagen/Kierspe e.V. http://tierschutz-meinerzhagen.de
Tierschutzverein für den Kreis Olpe e.V. http://tierheim-olpe.de
Tierschutzverein Siegen e.V. http://www.tierheim-siegen.de
Für weitere Informationen und Nachfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an:
Katzenhilfe-Westerwald e.V.
info@katzenschutzverordnung.de
Telefon 02661 – 917 36 9
Katzenschwemme - Experten sind sich einig: Katzenkastration ist Pflicht! - Frühkastration ab 8. Lebenswoche möglich.
Unter Frühkastrationen versteht man Kastrationen ab 8 – 12 (-14) Wochen bzw. in der Pubertät, also vor Eintreten der Geschlechtsreife. Das heißt nicht zwingend, dass Frühkastrationen mit 8 Wochen gemacht werden müssen; es besteht die Option für den Fall, dass die Umstände es erfordern sollten.
Dass einige TÄ sich dagegen sträuben, hat eher etwas mit eigner Unsicherheit auf Grund von Ungeübtheit und unzureichender Information zu tun. Das Narkoserisiko wird von diesen TÄ subjektiv als höher eingeschätzt. Geübte TÄ dagegen sagen, dass man zwar Fingerspitzengefühl brauche, und dass ein Narkoserisiko ja generell bestehe. Kastrationen sind übrigens die am häufigsten ausgeführten OP in TA-Praxen.
Narkose und OP stellen laut Diplom-Biologin Dr. Willa Bohnert (Tierschutzzentrum TiHo Hannover) an sich kein erhöhtes Risiko dar. (Quelle: WDR Servicezeit Tiere)
Vorteile bei der OP/Frühkastration:
•das OP-Feld ist zwar filigraner, aber der Schnitt ist kleiner;
•Die OP ist kürzer und einfacher, da die Keimdrüsen noch frei liegen und noch nicht von Fettgewebe umlagert sind
•-> weniger Komplikationen/Blutungen.
•Die Narkose ist kürzer, weniger belastend,
•-> das Tier ist schneller wieder fit.
•Der Heilungsprozess verläuft schneller (Quelle: Tierschutz Bremervörde)Ein PDF zum Thema gibt es hier:
Die meisten angeblichen Nachteile einer Frühkastration konnten nicht belegt werden
bzw. sind klar widerlegt werden.
Frühkastrationen sind demnach nicht verantwortlich für Harnwegserkrankungen noch leisten sie
Harnverschlüssen Vorschub. Es waren keinerlei Auswirkungen auf die Knochendichte zu verzeichnen.
Auch der fehlende „charakteristische dicke Katerkopf“ hat nichts mit einer Frühkastration zu tun – er ist ausschließlich genetisch bedingt.
Weitere Vorteile:
1.Überpopulationen von verwilderten, herrenlosen Katzen werden verringert/vermieden
2.Mensch, Tier und Umwelt werden entlastet
3.Steuerzahlerlast senkt sich
4.Die Never-Ending-Story hat zwar kein sofortiges Ende, aber sie wird unterbrochen…und nach und nach abgebrochen, da die Tiere einer Population sich (auch durch Abwanderung an andere Stellen) nicht weiter paaren und fortpflanzen
5.Aggressionen unter diesen Katzen, die teilweise auf relativ geringem Terrain (u. U. mit eingeschränktem Nahrungsangebot) zusammen leben müssen, sind erheblich geringer
6.Die Verbreitung ansteckender, tödlicher Krankheiten ( z.B. FIV – „Katzenaids“ , Leukose und andere Infektionskrankheiten ), die beim Deckakt übertragen werden oder bei Territorialkämpfen / Rangordnungskämpfen, kann eingedämmt werden
7.dies dient auch dem Schutz von Katzen, die ein Zuhause haben, denn die können sich genauso anstecken, denn als häufigste Erkrankung zählt die nicht durch Impfung schützbare Ansteckung mit Katzenaids!!! Der beste Impfschutz heißt: Kastration und ordnungsbehördlich angeordnete flächendeckende Katzenkastrationspflicht, damit unbelehrbare Katzenhalter endlich Verantwortung für ihr Handeln oder nicht Handeln übernehmen müssen, siehe Paderborner Modell.
Wenn Kinder Kinder kriegen…
•Vermeidung von Schwergeburten bei Welpenmüttern.
•„Für sehr junge Katzen ist eine Schwergeburt [noch dazu in freier Natur!] in der Regel das Todesurteil.“ (Quelle: Cat-Care Tierhilfe Kassel)
Weibliche Katzen rechtzeitig zu kastrieren ist auch deshalb von großer Bedeutung.
„Eine Katze erreicht ihre Geschlechtsreife heute mit durchschnittlich 5 Monaten! Im Herbst geborene Kätzinnen sogar noch früher; mit 3-5 Monaten. Dies sind gesicherte medizinische Fakten
nachzulesen zum Beispiel im veterinärmedizinischen Standardwerk „Katzenkrankheiten“ der
Professoren Kraft und Dürr.“ - „Die Entwicklung der Katze ist nämlich erst mit 12-14 Monaten
vollständig abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt kann sie aber bereits 3 Würfe zur Welt gebracht haben, […] .“ (Quelle: Cat-Care Tierhilfe Kassel)
Katzen werden immer mehr zu „Wegwerfartikeln“, denn man bekommt sie an allen Ecken,
kostenlos, austauschbar, wenn sie Probleme machen, Kosten verursachen.
„In Deutschland werden jährlich 500.000 Katzenwelpen bereits nach der Geburt ertränkt oder auf andere Art und Weise ‚entsorgt’ Von den Überlebenden geht in den ersten Wochen die Hälfte an Würmern und Infektionskrankheiten zu Grunde.“ (Cat-Care, Tierhilfe Kassel)
Aus tierschützerischer Sicht ist der Frühkastration ein klares JA! zu erteilen.
Cat Nanny, Mitglied des Verbandes
Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
http://cat-nanny.de/html/fruhkastration.html
Tierschutzexperten sind sich einig:
Auch der Deutsche Tierschutzbund spricht sich für Frühkastrationen aus.
Auch die Bundestierärztekammer spricht sich für Frühkastration von Hunden und Katzen ab 8. Lebenswoche aus.
(Quelle: www.katzenschutzverordnung.de)
TVT spricht sich für Frühkastration aus!
(Quelle: www.katzenschutzverordnung.de)
Kastrieren, um dem Leiden ein Ende zu bereiten
aktion kitty spricht sich für Frühkastration aus!
aktion kitty praktiziert seit vielen Jahren erfolgreich die Frühkastration! |