Katzenschwemme

Katzenschwemme - Experten sind sich einig: Katzenkastration ist Pflicht! - Frühkastration ab 8. Lebenswoche möglich.

Unter Frühkastrationen versteht man Kastrationen ab 8 – 12 (-14) Wochen bzw. in der Pubertät, also vor Eintreten der Geschlechtsreife. Das heißt nicht zwingend, dass Frühkastrationen mit 8 Wochen gemacht werden müssen; es besteht die Option für den Fall, dass die Umstände es erfordern sollten.


Dass einige TÄ sich dagegen sträuben, hat eher etwas mit eigner Unsicherheit auf Grund von Ungeübtheit und unzureichender Information zu tun. Das Narkoserisiko wird von diesen TÄ subjektiv als höher eingeschätzt. Geübte TÄ dagegen sagen, dass man zwar Fingerspitzengefühl brauche, und dass ein Narkoserisiko ja generell bestehe. Kastrationen sind übrigens die am häufigsten ausgeführten OP in TA-Praxen.

Narkose und OP stellen laut Diplom-Biologin Dr. Willa Bohnert (Tierschutzzentrum TiHo Hannover) an sich kein erhöhtes Risiko dar. (Quelle: WDR Servicezeit Tiere)


Vorteile bei der OP/Frühkastration:

  • das OP-Feld ist zwar filigraner, aber der Schnitt ist kleiner;

  • Die OP ist kürzer und einfacher, da die Keimdrüsen noch frei liegen und noch nicht von Fettgewebe umlagert sind weniger Komplikationen/Blutungen.

  • Die Narkose ist kürzer, weniger belastend, das Tier ist schneller wieder fit.

  • Der Heilungsprozess verläuft schneller 

    (Quelle: Tierschutz Bremervörde)


Die meisten angeblichen Nachteile einer Frühkastration konnten nicht belegt werden bzw. sind klar widerlegt werden.

Frühkastrationen sind demnach nicht verantwortlich für Harnwegs- erkrankungen noch leisten sie Harnverschlüssen Vorschub. Es waren keinerlei Auswirkungen auf die Knochendichte zu verzeichnen.
Auch der fehlende „charakteristische dicke Katerkopf“ hat nichts mit einer Frühkastration zu tun – er ist ausschließlich genetisch bedingt.

Weitere Vorteile:


  1. Überpopulationen von verwilderten, herrenlosen Katzen werden verringert/vermieden

  2. Mensch, Tier und Umwelt werden entlastet

  3. Steuerzahlerlast senkt sich

  4. Die Never-Ending-Story hat zwar kein sofortiges Ende, aber sie wird unterbrochen…und nach und nach abgebrochen, da die Tiere einer Population sich (auch durch Abwanderung an andere Stellen) nicht weiter paaren und fortpflanzen

  5. Aggressionen unter diesen Katzen, die teilweise auf relativ geringem Terrain (u. U. mit eingeschränktem Nahrungsangebot) zusammen leben müssen, sind erheblich geringer

  6. Die Verbreitung ansteckender, tödlicher Krankheiten ( z.B. FIV – „Katzenaids“ , Leukose und andere Infektionskrankheiten ), die beim Deckakt übertragen werden oder bei Territorialkämpfen / Rangordnungskämpfen, kann eingedämmt werden

  7. dies dient auch dem Schutz von Katzen, die ein Zuhause haben, denn die können sich genauso anstecken, denn als häufigste Erkrankung zählt die nicht durch Impfung schützbare Ansteckung mit Katzenaids!!! Der beste Impfschutz heißt: Kastration und ordnungsbehördlich angeordnete flächendeckende Katzenkastrationspflicht, damit unbelehrbare Katzenhalter endlich Verantwortung für ihr Handeln oder nicht Handeln übernehmen müssen, siehe Paderborner Modell.


Wenn Kinder Kinder kriegen…


  • Vermeidung von Schwergeburten bei Welpenmüttern.

  • „Für sehr junge Katzen ist eine Schwergeburt [noch dazu in freier Natur!] in der Regel das Todesurteil.“ (Quelle: Cat-Care Tierhilfe Kassel)


Weibliche Katzen rechtzeitig zu kastrieren ist auch deshalb von großer Bedeutung. „Eine Katze erreicht ihre Geschlechtsreife heute mit durchschnittlich 5 Monaten! Im Herbst geborene Kätzinnen sogar noch früher; mit 3-5 Monaten. Dies sind gesicherte medizinische Fakten nachzulesen zum Beispiel im veterinärmedizinischen Standardwerk „Katzenkrankheiten“ der
Professoren Kraft und Dürr.“ - „Die Entwicklung der Katze ist nämlich erst mit 12-14 Monaten vollständig abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt kann sie aber bereits 3 Würfe zur Welt gebracht haben, […] .“ (Quelle: Cat-Care Tierhilfe Kassel)

Katzen werden immer mehr zu „Wegwerfartikeln“, denn man bekommt sie an allen Ecken, kostenlos, austauschbar, wenn sie Probleme machen, Kosten verursachen.
„In Deutschland werden jährlich 500.000 Katzenwelpen bereits nach der Geburt ertränkt oder auf andere Art und Weise ‚entsorgt’ Von den Überlebenden geht in den ersten Wochen die Hälfte an Würmern und Infektionskrankheiten zu Grunde.“ (Cat-Care, Tierhilfe Kassel)

Aus tierschützerischer Sicht ist der Frühkastration ein klares JA! zu erteilen.

02721 8820

Christa Ellert, Am Hengstenberg 7, 57368 Lennestadt

©2019 Katzenhilfe des Kreises Olpe e.V.

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